„Es ist genug für Alle da“, sagt das Bündnis #UNKÜRZBAR. Die Ressourcen sind knapp sagen AFD und neoliberale Reformer. Gegen Kürzungspolitik werden am 26.09. Massendemonstrationen organisiert. Aber: Können soziale Bewegungen die Gesellschaft besser machen?
Die ultrarechte AFD gewinnt die Wahlen in Sachsen-Anhalt. Die Analysten rätseln noch über den Ursachen. Doch eines ist klar: Die Kluft zwischen arm und reich wird durch die Kürzungspolitik der Regierung noch weiter verschärft. Sie fördert die Spaltung der Gesellschaft und arbeitet den Rechten in die Hände. Dabei warnen Sozialverbände und Sozialforschungsinstitute schon lange vor der Gefahr, die von der wachsenden Ungleichheit ausgeht.
Doch Widerstand gegen den massiven Abbau der sozialen Rechte formiert sich längst. Bereits im Juli demonstrierten Tausende in zahlreichen Städten - auch in Nürnberg und Bamberg. In Mittelfranken ist das Bündnis #UNKÜRZBAR eine treibende Kraft. Mit dem Motto „Es ist genug für Alle da“ sendet es eine Botschaft die Hoffnung macht auf Besserung.
Formiert sich hier eine starke soziale Bewegung, die dem Trend nach rechts wirklich etwas entgegen setzen kann? Am 26. September rufen in Deutschland die Gewerkschaften zu Massendemonstrationen auf. In Nürnberg m 9:30 Uhr am Klinikum Nürnberg Nord startet der Demozug des Bündnis #UNKÜRZBAR. „Raus aus der Schockstarre, gemeinsam auf die Straße. ES REICHT! „, so heißt es im Aufruf.
Doch können soziale Bewegungen die Gesellschaft wirklich besser machen? Nadja Bennewitz und Michael Liebler gingen dieser Frage mit Blick auf die Geschichte nach.