Ein Wunder unserer Zeit? Die Barockdichterin Catharina Regina von Greiffenberg (1633-1694)

Eine Geflüchte­te im 17. Jahr­hun­dert. Den­noch ei­ne pr­ivi­le­gier­te Ad­lige. Ei­ne Sprach­be­gab­te, die meh­re­re Tau­send Sei­ten Lyr­ik hin­ter­lässt, eine ba­rocke Dich­tung, die blu­mig ist und vol­ler Wort­spie­le­rei­en und Be­griffs­ver­knüp­fun­gen: Klang­ma­lerei!

Dass das weibliche Geschlecht der begabten Poetin Catharina Regina von Greiffenberg aus Österreich nicht unerheblich war, sondern ihr Talent einer Rechtfertigung bedurfte, wird an ihrer Korrespondenz mit dem Nürnberger Dichterfürsten Sigmund von Birken ablesbar. Es entspinnt sich eine frühe Debatte um die Geschlechterordnung in Nürnbergs Mauern, wo sich die Dichterin niederlässt und wo sie ihre literarisch produktivsten Jahre hatte.

Bildstrecke

    Regina von Greiffenberg

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    Pastellbildnis der Catharina Regina von Greiffenberg

    By Bundesdenkmalamt Wien - Link

    Regina von Greiffenbergs Grab

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    Johannisfriedhof in Nürnberg

    By Eigenes Bild

Danksagung

  • Die Schauspieler:innen Jutta Klawuhn und Markus Hepp bei Theater Ravensburg: https://theater-ravensburg.de/das-theater
     
  • „Wann der Hoechste selbst die Feder kommt zu treiben / wer kann sie halten still?“
    Catharina Regina von Greiffenberg (1633-1694), eine österreichische Barockdichterin in Nürnberg
    Ein Radiobeitrag von Andreas Höfig mit Nadja Bennewitz auf Bayern 2, abrufbar unter: http://bennewitz-frauengeschichte.de/downloads/